Mantrailingschule München
Kopf eines schwarzen Hundes.

Wie läuft ein Mantrailing Training ab?

weißer Pfeil nach unten in weißem Kreis

Trail­gruppen

Jedes Training findet in einer kleinen Gruppe in München statt. Dennoch bekommt jeder Hund seinen eigenen Trail. Während des Trainings verstecken sich die Teilnehmer der Gruppe unter Anleitung des Trainers für einander.

Skizze von vier grauen Personen nebeneinander.
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Individuell

Dank kleiner Gruppen von max. 5 Teilnehmern kann auf jedes Team einzeln eingegangen werden.

Person mit roter Linie zu grauem Punkt.
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Verstecken

Jeder Teilnehmer versteckt sich für den Hund eines anderen Teilnehmers. Nach jedem Trail wird dann wieder gewechselt.

Grauer Hund mit tiefer Nase und rotem Brustgeschirr
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Suchen

Jeder Hund bekommt seinen eigenen, individuellen Trail. Nachdem der Hund getrailt hat, kann er sich im Auto entspannen.

Jetzt anmelden  Weißer Hund mit tiefer Nase und orangefarbenem Brustgeschirr.
Verschlossenes Glas mit weißem Taschentuch.

1. Anriechen am Geruchsartikel

Bevor der Hund mit der eigentlichen Suche beginnen kann, benötigt er immer einen sogenannten Geruchsartikel der versteckten Person. Das heißt der Hund erhält z.B. einen Gegenstand (Geruchsartikel) der versteckten Person zum anriechen. Durch ein spezielles Kommando lernt der Hund dann diesen Geruch abzuspeichern und zu verfolgen.

Klingt unglaublich? Ist es auch! Die Geruchsaufnahme dauert meist nur wenige Sekunden und der Hund hat den Geruch aufgenommen. Der Grund warum der Hund unsere Spur so leicht aufnehmen kann, ist, dass der Geruchsartikel als eine Art „Datenträger“ von uns fungiert. Dieser „Datenträger“ enthält für den Hund so spezifische Informationen, dass er genau weiß, wen er suchen soll. Der Geruch jedes einzelne Menschen ist nämlich so einzigartig wie ein Fingerabdruck.

Person hat Hund mit tiefer Nase an der langen Leine auf einer Wiese.

2. Suche / Trail

Jetzt wird es interessant! Nachdem der Hund das Kommando zum Anriechen bekommen hat, folgt das Kommando zum Starten der Suche. Ab jetzt hat der Hund die Führung, läuft voran und entscheidet wo es hingeht. Der Hundeführer greift jetzt nur noch in die Suche ein, wenn Gefahren durch z.B. den Straßenverkehr drohen. Jetzt kommt es darauf an, dass sie ihrem Hund vertrauen! Das bedeutet vor allem Führung abgeben und genießen :)

Ganz so einfach ist es dann allerdings doch nicht, denn gerade am Anfang prasseln ständig Informationen auf sie ein. Ihr Vierbeiner sendet ihnen durch seine Körpersprache permanent Informationen und sie müssen diese entschlüsseln. Das heißt, sie müssen lernen, ihren Hund zu „lesen“ und zu verstehen.

Gelb und rotes Hundespielzeug.

3. Party Time

Sie und ihr Hund haben es geschafft und die versteckte Person gefunden!
Ein Glücksmoment für das Team, der auch entsprechend gefeiert werden muss!
Bevor der Hund seine Belohnung bekommt, muss er die gesuchte Person noch richtig anzeigen und damit eindeutig identifizieren. Das kann der Hund beispielsweise durch vorsitzen, verbellen, Platz oder ähnliches machen. Hat der Hund diese Aufgabe erledigt, bekommt er seine Belohnung. Die Suche an sich ist für den Hund zwar schon eine Belohnung, da sie seinem Naturell entspricht, eine zusätzliche Belohnung steigert die Motivation aber natürlich noch weiter. Am besten verwendest sie hierfür das absolute Lieblingsfutter ihres Hundes.

Schwarzer Hund auf mehrfarbiger Decke.

4. Time to Relax

Damit sich ihr Hund nach dem Trail von der anstrengenden Aufgabe erholen kann, sind Pausen essentiell.
Somit wartet ihr Hund nach seinem Trail im Auto, während die anderen Hund arbeiten.
Ihr Hund sollte sich also im Auto bzw. der Hundebox wohlfühlen und gut „herunterfahren“ können.
Sollte ihr Hund damit noch Schwierigkeiten haben, empfehlen wir am Anfang das Mitbringen einer Begleitperson, die beim Hund bleiben kann. Zusätzliche kann und sollte das Warten bereits Zuhause z.B. mithilfe des Boxentrainings trainiert werden.